Kein Gruppenfoto mit Lawrow und Wadephul – Sacharowa kommentiert
Wadephul erklärte dazu: "Es wird in jedem Fall kein Familienfoto geben, auf dem unsere europäischen Partner gemeinsam mit Herrn Lavrov sind, weil genau das gilt, was ich gestern schon gesagt habe. Es gibt keine Normalität mit Russland."
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa antwortete umgehend über Telegram auf Wadephuls Äußerungen mit einem spöttischen Kommentar. Das sei die traditionelle grundlegende 360-Grad-Wende des deutschen Außenministeriums. Noch vor einem Monat habe der deutsche Spitzendiplomat selbst auf Verhandlungen mit Lawrow gedrängt und sich dafür vor den Medien in Pose geworfen.
"Jetzt traut er sich nicht mehr aufs Foto und verkauft das als "Haltung", so Sacharowa.
Das sonst bei solchen Treffen übliche Gruppenfoto der Teilnehmer wurde gestrichen. Laut US-Kreisen habe US-Außenminister Marco Rubio darauf verzichtet, weil mehrere europäische Amtskollegen damit gedroht hätten, sonst die Veranstaltung sonst zu. Rubio habe entschieden, dass eine Diskussion um das "Familienfoto" vom Wesentlichen ablenken würde.
Mehr zum Thema – Lawrow bei G20-Treffen in den USA: Moskau will multipolare Weltordnung stärken
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.