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Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglich

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglichQuelle: Sputnik © Natalja Selewjorstowa
  • 12.10.2026 15:20 Uhr

    15:20 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Ortschaften  

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch entschlossene Handlungen die Ortschaft Lidino in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Wie es heißt, habe die Einnahme dieser Siedlung den Soldaten des Verbands ermöglicht, ihre Position an der Kontaktlinie zu verbessern und Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in Richtung der Stadt Dobropolje zu schaffen.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Nikolskoje im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt die Militärbehörde weiter mit. Dadurch sei es dem russischen Militär gelungen, einen Verteidigungsabschnitt des Gegners mit einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Gefechte habe der Gegner bis zu einer Kompanie Soldaten sowie 19 Autos, 29 Bodenrobotersysteme und 48 Hexacopter vom Typ R-18 eingebüßt.

  • 14:39 Uhr

    Russlands Jet-Drohnen bringen es an die Spitze im weltweiten Wettlauf

    Die russische Satellitenkonstellation Rasswet könnte Moskau einen erheblichen Vorteil in den Bereichen Kommunikation und Zielerfassung verschaffen, meint Google-Ex-Chef Eric Schmidt. Außerdem würdigt er die Erfolge Russlands bei der Entwicklung von Drohnen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:00 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.135 ukrainische Kämpfer und Söldner – 180 mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 7.300 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 39 Feldartilleriegeschütze, 36 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 730 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.

  • 13:21 Uhr

    Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglich

    Der russische Präsident Wladimir Putin sei bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag in der Ukraine keine Angriffe zu führen, sollte Kiew sich für die Durchführung der Wahlen entscheiden. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    "Der Präsident hat bereits darüber gesprochen, aber ich kann in diesem Fall in seinem Namen mit voller Verantwortung sagen: Wenn man dort in Kiew tatsächlich Wahlen abhalten will, dann ist der Präsident der Russischen Föderation, der Oberste Befehlshaber, bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag keine Angriffe auf die Ukraine durchzuführen. Genau am Wahltag!"

    Die von Wladimir Selenskij geforderte 60-tägige Waffenruhe benötige er jedoch nicht für die Durchführung von Wahlen, sondern dazu, "Kräfte zu sammeln, Wunden zu heilen und den Krieg fortzusetzen", merkt Peskow gleichzeitig an.

    "Wir brauchen keinen Waffenstillstand, wir brauchen dauerhaften Frieden für viele kommende Generationen." 

  • 12:40 Uhr

    Puschilin: Russische Armee setzt Kampfhandlungen zur Befreiung der DVR fort

    Die russischen Streitkräfte hätten die Kämpfe zur Befreiung von Städten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit. 

    "In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten ihre Positionen entlang der gesamten Kontaktlinie weiter verbessert."

    Wie es heißt, dauern die Kämpfe um Druschkowka an. Obwohl die ukrainische Armee Widerstand leiste und die mehrgeschossige Bebauung sowie Industrieanlagen dafür nutze, werde die Stadt "Schritt für Schritt" befreit. Auch die Handlungen zur Umkreisung von Druschkowka trügen zu deren Befreiung bei, merkt Puschilin an. 

    In der Stadt Krasny Liman und ihrer Umgebung versuche das ukrainische Militär, Gegenangriffe mittels einer großen Anzahl von Drohnen zu führen. 

    "Die Aufgabe unserer Soldaten besteht hier darin, den Gegner daran zu hindern, vorzurücken und sich festzusetzen."

    Was den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk angeht, so dauere die Offensive auch in dieser Richtung an, sagt der DVR-Chef. Das russische Militär setze Kampfhandlungen fort, um die Ortschaften "von mehreren Seiten" umzukreisen.

  • 12:11 Uhr

    Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki

    In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt. 

    Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, sind dabei drei Zivilisten ums Leben gekommen. Ein Mann sei seinen Verletzungen bei einem Angriff auf ein Auto erlegen. Die Einschläge in Wohnhäuser hätten das Leben von zwei weiteren Zivilisten gefordert.

    Acht weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.

    "Zivilisten wurden verletzt, während sie sich auf der Straße, in Innenhöfen, in der Nähe von Geschäften oder am Steuer befanden […] Der Feind führt Krieg gegen die Zivilbevölkerung." 

    Die Zerstörungen hätten vor allem Wohnhäuser betroffen, so Chomenko. Zudem seien weitere zivile Objekte unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte geraten, darunter ein Kindergarten, eine orthodoxe Kirche, ein Schönheitssalon, ein Geschäft, Energieobjekte sowie Kommunikations- und Wasserversorgungsanlagen.

  • 11:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und sechs Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sei ein ziviler Einwohner infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Sechs weitere, darunter zwei Minderjährige, hätten Verletzungen erlitten. Zwei der Verwundeten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Insgesamt seien elf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet viermal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 92 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 11:10 Uhr

    Peskow kommentiert Trumps Aufruf zur Ablösung von Selenskij

    US-Präsident Donald Trump habe die Ukrainer dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen, da der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij keinen politischen Willen zur Beendigung des Konflikts zeige. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber RIA Nowosti.

    "Trump hat gesagt, er sei der Ansicht, dass die Zeit für einen neuen Präsidenten gekommen sei. Warum? Weil der Präsident der Ukraine sehr verantwortungsvolle und sehr schwierige Entscheidungen treffen muss, um diesen Krieg zu beenden. Entweder übernimmt Selenskij diese Verantwortung und zeigt den entsprechenden politischen Willen, oder er tut es nicht."

    Der Kreml-Sprecher merkt an, dass Selenskij dies bislang nicht tun wolle.

  • 10:38 Uhr

    Medien: Witkoff und Kushner verschieben ihren Besuch in Moskau 

    Angesichts der Krise mit der Ukraine hätten die Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff und Jared Kushner, ihre geplante Reise nach Moskau vorerst auf Eis gelegt, bis klar sein werde, ob die Ukraine und die Europäer bereit seien, "einem neuen, gemeinsamen Vorschlag für den russischen Präsidenten Wladimir Putin zuzustimmen", schreibt Axios.

    Ein ukrainischer Regierungsvertreter teilt Axios mit, dass Witkoff und Kushner während eines Treffens mit US-Unterhändlern in der vergangenen Woche in Miami damit gedroht hätten, Trump könne die Weitergabe von US-Geheimdienstinformationen an Kiew einstellen, sollte die Ukraine seine Forderungen weiterhin ignorieren.

    Ein US-Vertreter habe jedoch diese Information dementiert und erklärt, Witkoff und Kushner hätten den Ukrainern gegenüber betont, dass die USA ein starker Partner seien, der Munition und Geheimdienstinformationen liefere. Daher solle die Ukraine keine Maßnahmen ergreifen, die US-Verbrauchern schaden würden.

  • 09:56 Uhr

    Russische Armee setzt Angriffe auf gegnerische Hafeninfrastruktur fort

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operieren. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Infolge einer Attacke sei ein Frachtschiff auf See getroffen worden, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.