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Drohnenvorfall in Leipzig: Opposition fordert Beweise für russische Beteiligung

Die Debatte über den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hält an. Medienberichten zufolge haben die Ermittler inzwischen zwei Verdächtige mit Russland-Bezug identifiziert. Die Bundesregierung macht Russland für den mutmaßlichen Sabotageakt verantwortlich, hat bislang jedoch unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Beweise öffentlich vorgelegt.

Kritik daran kommt unter anderem vom stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden Markus Frohnmaier. Er fordert konkrete Belege für die russische Verantwortung, wenn daraus politische Maßnahmen abgeleitet werden. Zudem wirft Frohnmaier der Bundesregierung mit Blick auf den Umgang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines einen Doppelstandard vor.

Der Berliner AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann äußerte im Interview mit RT DE ebenfalls Zweifel an einer russischen Verantwortung. Er warf der Bundesregierung vor, Russland vorzuverurteilen und die Schuldzuweisung dazu zu nutzen, die öffentliche Unterstützung für weitere Waffen- und Finanzhilfen an die Ukraine zu erhöhen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. September 2026]

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