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Zehn Abgeordnete verlassen BSW in Thüringen – Wolf beklagt "Flirts mit Rechtsradikalen"

Zehn der noch zwölf Abgeordneten der BSW-Landtagsfraktion in Thüringen haben am Freitag ihren Austritt aus der Partei erklärt. Fraktionschefin Sigrid Hupach begründete den Schritt mit den anhaltenden innerparteilichen Auseinandersetzungen. Die Bundespartei habe sich aus Sicht der Abgeordneten vom ursprünglichen Gründungskonsens entfernt.

Die Thüringer Finanzministerin und BSW-Landesvorsitzende Katja Wolf erhob schwere Vorwürfe gegen die Bundespartei. Sie sprach unter anderem von "Flirts mit Rechtsradikalen" und warf der Parteiführung vor, Thüringen für bundespolitische Interessen und den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zu instrumentalisieren.

Die BSW-Landtagsfraktion besteht zunächst formal weiter. Über ihre Zukunft wollen die Abgeordneten in der kommenden Woche beraten. Auch die Regierungskoalition aus CDU und SPD soll trotz der Austritte fortgesetzt werden.

Anmerkung: Beim originalen Bildmaterial von Phoenix kommt es stellenweise zu Unterbrechungen. Wir bitten, die geringe Videoqualität zu entschuldigen.

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