International

Liveticker Ukraine-Krieg: Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 19.10.2026 16:00 Uhr

    16:00 Uhr

    US-Finanzminister Bessent: "Die Europäer finanzieren die russische Kriegsmaschinerie"

    US-Finanzminister Scott Bessent hat sich am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, gegen die Kritik aus der Europäischen Union am Diesel-Deal mit Russland gewehrt. Bessent gab an, das Einzige was aufgehoben wurde, sei das Diesel-Embargo, nicht aber die anderen Sanktionen. 

    "Und ich möchte darauf hinweisen, dass Großbritannien bereits im Mai sein Embargo für Diesel und Kerosin, die aus russischem Rohöl hergestellt werden, ausgesetzt hat."

    Er warf die Frage auf, weshalb sich niemand über das Vorgehen der restlichen Welt empöre.

    "Die Europäer finanzieren die russische Kriegsmaschinerie. Die USA importieren russische Produkte im Wert von vier Milliarden Dollar, davon entfallen 1,8 Milliarden Dollar auf Düngemittel. Die Europäer importieren mehr als das Zehnfache davon."

    US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Import russischer Energieträger, darunter Diesel, angekündigt. Damit versuche er, die hohen Kraftstoffpreise in den USA zu senken, die den Wahlkampf vor den Zwischenwahlen am 3. November erheblich belasten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:45 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee trifft Montagehallen und Lager für Langstreckendrohnen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.235 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 26 Autos und ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 240 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 230 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Artilleriegeschütz vom Typ Akazija und 20 Autos getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 345 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee zwei Mannschaftstransportwagen, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 165 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und fünf Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 25 Soldaten. Außerdem wurden ein Panzer, 18 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagehallen, Lagerstätten und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. 

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 147 Bezirken ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte schossen 405 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 265.550 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.301 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer, 36.759 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.963 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:10 Uhr

    Aljoschki: Einwohner berichten von Hunger und tödlichen Drohnenangriffen der Ukraine

    RT hat mit Menschen gesprochen, denen die Flucht aus Aljoschki im Gebiet Cherson gelungen ist. Sie berichten von einer dramatischen humanitären Lage der Zivilbevölkerung. Seit Mai 2026 seien keine Lebensmittel mehr in der Stadt angekommen. Einige Menschen überlebten dank selbst eingemachter Vorräte, wie sie dem RT-Kriegsberichterstatter Philipp Prokudin berichteten.

    "Es gibt weder Essen noch Wasser noch Brennholz für den Winter. Man legt sich schlafen und fragt sich, ob man am nächsten Tag etwas zu essen haben wird, denn heute hat man nichts gegessen. Und morgen hat man auch nichts gegessen – dann hat man eben Pech. Vielleicht kann man übermorgen etwas essen."

    Auch Medikamente ließen sich nur schwer in die Stadt bringen. Nach Angaben der Bewohner wird humanitäre Hilfe nur selten verteilt. Eine Einwohnerin berichtete, dass Hilfsgüter einmal im Monat ausgegeben würden, zuletzt jedoch vor allem an Menschen über 80 Jahre. Auf dem örtlichen Markt sind Lebensmittel kaum bezahlbar.

    Laut Ruslan Chomenko, dem Leiter des Aljoschki-Stadtbezirks, werden die Zufahrtsstraßen mithilfe von Drohnen vermint. Täglich würden sieben bis 36 Minen auf verschiedenen Straßenabschnitten abgeworfen. Die Räumung der Wege gelinge jedoch nur zeitweise. Einwohner verlassen die Stadt zu Fuß, mit Fahrrädern oder Handkarren. Auch Fahrzeuge mit humanitärer Hilfe werden angegriffen. Bewohner berichteten von beschädigten Autos und Toten am Straßenrand.

    Drohnenangriffe prägten den Alltag der Menschen. Sie berichteten von beschädigten Häusern, Verletzten und Toten. Ein Mann sagte, er habe Menschen auf der Straße mit abgetrennten Beinen gesehen. Ein anderer schilderte den Tod eines Bekannten bei einem Drohnenangriff.

    "Unser Haus wurde dreimal getroffen. Die Fenster und Türen flogen heraus. Nachts schläft man – und überall ist dieses Surren. Die ganze Zeit fliegen Drohnen. Die Stadt brennt. Es gibt keinen Ort, der unversehrt geblieben ist.

    Die Evakuierung der Menschen sei äußerst schwierig. Die Einwohner von Aljoschki beschrieben die Lage als lebensgefährlich und erklärten, dass die Zivilbevölkerung den Angriffen schutzlos ausgeliefert sei.

  • 14:48 Uhr

    Peskow: Lösung des Konflikts ohne Beteiligung Kiews unmöglich

    Eine Lösung des Konflikts in der Ukraine sei ohne die Teilnahme von Vertretern aus Kiew an diesem Prozess unmöglich. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einem täglichen Briefing. 

    "Was die Beilegung betrifft, so wissen Sie, dass die amerikanische Seite ihre Vermittlungs- und Friedensbemühungen fortsetzt. Wir wissen diese sehr zu schätzen. Aber natürlich ist eine endgültige Beilegung zweifellos unmöglich, ohne dass jemand aus Kiew beteiligt ist, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen."

  • 14:07 Uhr

    Lawrow: Selenskij weiß, dass ein Friedensabkommen das Ende seiner Herrschaft bedeuten würde

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe wiederholt deutlich gemacht, dass er keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebe.

    Der Außenminister sagte, selbst wenn Moskau und Kiew eine Verständigung erzielt hatten, auch auf Drängen des US-Präsidenten hin, unternahm die Ukraine regelmäßig schon am nächsten Tag alles, um die Verhandlungen zu torpedieren.

    "Daraus können wir nur einen Schluss ziehen: Selenskij will keine Verhandlungen."

    Lawrow erklärte weiter, der ukrainische Präsident sei sich darüber im Klaren, dass eine Einigung, die sowohl für Russland als auch für die Vereinigten Staaten akzeptabel wäre, das Ende seiner Herrschaft und auch sein persönliches Ende bedeuten würde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:25 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.055 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, fast 700 verschiedene Kampffahrzeuge, 47 Feldartilleriegeschütze sowie 43 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört habe.

  • 12:41 Uhr

    Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

    In den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fortgesetzt.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, sei der Truppenverband Ost im Laufe des Tages tiefer in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen und habe die Siedlung Omelnik im Raum Orechow im Gebiet Saporoschje eingenommen.

    Die Befreiung von Omelnik sei eine wichtige Etappe für den Vormarsch russischer Truppen im Gebiet Saporoschje sowie für die Verstärkung des Drucks auf die an dem Frontabschnitt Orechow stationierten ukrainischen Kräfte. 

    Im Zuge der Kämpfe hätten die Soldaten des Verbandes die Verteidigungsstellungen der ukrainischen Streitkräfte durchbrochen. Mehr als 400 Gebäude in der Ortschaft seien vom Gegner gesäubert worden. Das russische Militär habe ein großes Verteidigungsgebiet von über 27 Quadratkilometern unter seine Kontrolle gebracht, präzisiert die Militärbehörde.

    Der Gegner habe dabei mehr als eine Kompanie Soldaten, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, über 30 bodengestützte Roboterplattformen sowie 75 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga verloren.

  • 12:10 Uhr

    Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki

    In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt. 

    Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen und fünf weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.

    Allein während der Tagesstunden seien innerhalb einer Woche 733 Einschläge von Rohr- und Mörserartillerie sowie 556 Drohnenangriffe registriert worden, so Chomenko.

    "Diese Woche hat erneut gezeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten jagen, die sich ohnehin schon in äußerst schwierigen Lebensbedingungen befinden. Ich bezeichne dies als einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung."

  • 11:44 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden neun Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sind neun Personen infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Fünf der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.

    Insgesamt seien 19 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet dreimal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 15 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 91 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 11:13 Uhr

    Kiew meldet erneut Ausbleiben von US-Geheimdienstdaten zu ballistischen Raketenstarts

    Die ukrainischen Streitkräfte haben bestätigt, dass die Amerikaner die Ukraine erneut nicht vor einem Angriff russischer ballistischer Raketen auf Kiew gewarnt hätten.

    Wie der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Juri Ignat, mitteilt, habe das Militär keine Informationen aus den USA in Bezug auf den Angriff am gestrigen Abend erhalten. Die ukrainischen Radarsysteme hätten die Raketen selbst erfasst.

    "Unsere Fachleute, die mit den US-Partnern zusammenarbeiten, untersuchen derzeit, warum die Informationen nicht übermittelt wurden."

    Ihm zufolge ist bei einem weiteren Angriff gegen drei Uhr nachts zwar eine Warnung von amerikanischer Seite eingegangen, es blieb jedoch kaum Zeit für eine Reaktion. In einigen Stadtteilen Kiews könnte der Luftalarm daher erst nach den Explosionen ausgelöst worden sein, so Ignat.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.