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Liveticker Ukraine-Krieg: Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 19.10.2026 14:07 Uhr

    14:07 Uhr

    Lawrow: Selenskij weiß, dass ein Friedensabkommen das Ende seiner Herrschaft bedeuten würde

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe wiederholt deutlich gemacht, dass er keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebe.

    Der Außenminister sagte, selbst wenn Moskau und Kiew eine Verständigung erzielt hatten, auch auf Drängen des US-Präsidenten hin, unternahm die Ukraine regelmäßig schon am nächsten Tag alles, um die Verhandlungen zu torpedieren.

    "Daraus können wir nur einen Schluss ziehen: Selenskij will keine Verhandlungen."

    Lawrow erklärte weiter, der ukrainische Präsident sei sich darüber im Klaren, dass eine Einigung, die sowohl für Russland als auch für die Vereinigten Staaten akzeptabel wäre, das Ende seiner Herrschaft und auch sein persönliches Ende bedeuten würde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:25 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.055 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, fast 700 verschiedene Kampffahrzeuge, 47 Feldartilleriegeschütze sowie 43 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört habe.

  • 12:41 Uhr

    Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

    In den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fortgesetzt.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, sei der Truppenverband Ost im Laufe des Tages tiefer in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen und habe die Siedlung Omelnik im Raum Orechow im Gebiet Saporoschje eingenommen.

    Die Befreiung von Omelnik sei eine wichtige Etappe für den Vormarsch russischer Truppen im Gebiet Saporoschje sowie für die Verstärkung des Drucks auf die an dem Frontabschnitt Orechow stationierten ukrainischen Kräfte. 

    Im Zuge der Kämpfe hätten die Soldaten des Verbandes die Verteidigungsstellungen der ukrainischen Streitkräfte durchbrochen. Mehr als 400 Gebäude in der Ortschaft seien vom Gegner gesäubert worden. Das russische Militär habe ein großes Verteidigungsgebiet von über 27 Quadratkilometern unter seine Kontrolle gebracht, präzisiert die Militärbehörde.

    Der Gegner habe dabei mehr als eine Kompanie Soldaten, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, über 30 bodengestützte Roboterplattformen sowie 75 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga verloren.

  • 12:10 Uhr

    Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki

    In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt. 

    Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen und fünf weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.

    Allein während der Tagesstunden seien innerhalb einer Woche 733 Einschläge von Rohr- und Mörserartillerie sowie 556 Drohnenangriffe registriert worden, so Chomenko.

    "Diese Woche hat erneut gezeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten jagen, die sich ohnehin schon in äußerst schwierigen Lebensbedingungen befinden. Ich bezeichne dies als einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung."

  • 11:44 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden neun Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sind neun Personen infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Fünf der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.

    Insgesamt seien 19 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet dreimal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 15 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 91 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 11:13 Uhr

    Kiew meldet erneut Ausbleiben von US-Geheimdienstdaten zu ballistischen Raketenstarts

    Die ukrainischen Streitkräfte haben bestätigt, dass die Amerikaner die Ukraine erneut nicht vor einem Angriff russischer ballistischer Raketen auf Kiew gewarnt hätten.

    Wie der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Juri Ignat, mitteilt, habe das Militär keine Informationen aus den USA in Bezug auf den Angriff am gestrigen Abend erhalten. Die ukrainischen Radarsysteme hätten die Raketen selbst erfasst.

    "Unsere Fachleute, die mit den US-Partnern zusammenarbeiten, untersuchen derzeit, warum die Informationen nicht übermittelt wurden."

    Ihm zufolge ist bei einem weiteren Angriff gegen drei Uhr nachts zwar eine Warnung von amerikanischer Seite eingegangen, es blieb jedoch kaum Zeit für eine Reaktion. In einigen Stadtteilen Kiews könnte der Luftalarm daher erst nach den Explosionen ausgelöst worden sein, so Ignat.

  • 10:25 Uhr

    Rubio: USA haben Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Kiew nicht ausgesetzt

    US-Außenminister Marco Rubio wies die Behauptung Wladimir Selenskijs zurück, wonach die Weitergabe der US-Geheimdienstinformationen an die Ukraine ausgesetzt worden sei. Rubio wörtlich:

    "Ich weiß nicht, woher er diese Informationen hat oder warum er solche Aussagen gegenüber der Presse macht. Es gab keine Unterbrechung. Selenskij sollte sich darauf konzentrieren, diesen Krieg zu beenden."

    Rubio erklärte die jüngsten Probleme bei den ukrainischen Luftabwehrsystemen mit einem Softwarefehler.

    "Vor einigen Nächten gab es ein Softwareproblem im Zusammenhang mit dem ukrainischen Frühwarnsystem. EUCOM untersucht den Vorfall."

  • 09:52 Uhr

    Fire-Point-Werkstätte für Herstellung von Drohnen und Raketen in Kiew getroffen

    In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen gegen Objekte der Rüstungsindustrie, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie ein Rechenzentrum geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:

    In Kiew:

    • das Rechenzentrum Data Group,
    • der Logistikknotenpunkt Fire Point, in dem Komponenten für Langstreckenstarrflüglerdrohnen sowie Triebwerke für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert werden,
    • das Industrieunternehmen Chimwolokno, das Komponenten für Gefechtsköpfe von Lang- und Mittelstreckendrohnen produziert,
    • das Lokomotivdepot, das als Lagerstätte für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo sowie für Komponenten ballistischer Raketen vom Typ FP-9 diente.

    Im Gebiet Kiew:

    • das Industrieunternehmen Planeta Plastik in Irpen, das Polymermaterialien für den Bedarf der Rüstungsindustrie herstellt.

    Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff 130 Kilometer südwestlich des Hafens von Odessa getroffen, das Militärgüter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck transportierte.

  • 09:07 Uhr

    Trump-Berater: Selenskijs Umfeld profitiert vom Krieg mit Moskau

    Wladimir Selenskijs engster Kreis sei an der Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine interessiert, denn der Krieg sei für diese Leute vorteilhaft. Dies erklärt Alex Bruesewitz, ein Berater des US-Präsidenten Donald Trump, auf X.

    "Präsident Trump hat recht. Selenskij hat kein echtes Interesse daran gezeigt, diesen Krieg zu beenden. Wahrscheinlich, weil sein engster Kreis offenbar mehr denn je davon profitiert, während die einfachen Ukrainer weiterhin enorm leiden. Ein beschämendes Verhalten. Es ist an der Zeit, dass die Ukraine eine neue Führung wählt."

  • 08:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 150 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Samara, Rostow sowie den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.