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Liveticker Ukraine-Krieg: Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen© Urheberrechtlich geschützt
  • 3.09.2026 20:22 Uhr

    20:22 Uhr

    Gebiete Moskau und Belgorod: Mehrere Menschen bei Drohnenangriffen verletzt

    Bei Drohnenangriffen in Kubinka im Gebiet Moskau sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilt der Leiter des Verwaltungsbezirks Odinzowo Andrei Iwanow mit.

    Demnach fiel ein Trümmerteil einer Drohne auf ein fahrendes Auto. Der 44-jährige Fahrer wurde verletzt und ins Klinische Zentrum für Rehabilitationsmedizin gebracht. Ein weiterer Verletzter ist ein 22-jähriger Mann, der auf einer nahe gelegenen Baustelle arbeitete. Er erlitt eine Splitterverletzung am Oberschenkel und wurde in ein Krankenhaus in Swenigorod eingeliefert. Sein Zustand ist zufriedenstellend, Lebensgefahr besteht nicht.

    Bei dem Angriff wurde zudem ein Mehrfamilienhaus an der Naro-Fominski-Autobahn getroffen. Ein Balkon im siebten Stock geriet in Brand. Die Bewohner wurden evakuiert und das Feuer anschließend vollständig gelöscht.

    Im Gebiet Belgorod wurden bei Drohnenangriffen in Graiworon und Rakitoje zwei Männer verletzt. Sie sollen ambulant behandelt werden. In mehreren Ortschaften wurden zudem Wohnhäuser, Infrastruktur und Fahrzeuge beschädigt, und es wurden Brände gemeldet.

  • 20:10 Uhr

    Trump zu Zwangsmobilisierung in der Ukraine: "Ich kenne diese Videos"

    Der US-Präsident Donald Trump wurde am Mittwoch während einer Pressekonferenz auf die Zwangsrekrutierungen in der Ukraine angesprochen. 

    Ein anwesender Reporter fragte den Präsidenten, ob er "diese schrecklichen Videos" aus der Ukraine kenne, wo Männer "von der Straße entführt werden", während ihre Mütter und Ehefrauen zu Boden geworfen und mit Pfefferspray besprüht werden.

    Trump erwiderte, dass er die Videos kenne und viel davon gehört habe.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:54 Uhr

    Forbes: Russland setzt verstärkt auf FPV-Drohnen

    Russland setzt im Ukraine-Krieg zunehmend auf FPV-Drohnen und passt damit seine Taktik an die veränderten Bedingungen auf dem Schlachtfeld an. Dies berichtet das US-Magazin Forbes. Wie das Magazin schreibt, haben Drohneneinheiten gegenüber Artilleriesystemen und gepanzerten Fahrzeugen mehrere Vorteile:

    "Sie benötigen deutlich weniger Platz und können sich mehrere Kilometer hinter der Front verteilen oder tarnen. Zudem können sie eine große Zahl relativ kostengünstiger Drohnen einsetzen, ohne bei jedem Angriff größere Waffensysteme zu gefährden."

    Der umfangreiche Einsatz dieser Drohnen ermögliche es den russischen Truppen, ukrainische Stellungen, Fahrzeuge und Soldaten gezielt anzugreifen und zugleich die Verwundbarkeit von Artillerie und gepanzerten Fahrzeugen zu verringern. Drohnenschwärme könnten ukrainische Soldaten zudem in Deckungen zwingen und russischen Stoßtrupps mehr Bewegungsfreiheit verschaffen.

    Forbes betont jedoch, dass Artillerie und andere Waffensysteme weiterhin zum Einsatz kommen. Es gehe vielmehr um eine zunehmende Anpassung der russischen Taktik an die durch Drohnen veränderte Gefechtslage.

  • 19:39 Uhr

    Brand in Coca-Cola-Werk im Gebiet Kiew

    Im Bezirk Browary im Gebiet Kiew ist am Donnerstag ein Werk des US-Getränkekonzerns Coca-Cola in Brand geraten. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua. Das Portal veröffentlicht Aufnahmen von einer starken Rauchentwicklung über dem Industriegebiet. 

  • 19:19 Uhr

    Belgorod, Kursk und Saporoschje: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriffen

    Im Bezirk Schebekino im Gebiet Belgorod sind bei ukrainischen Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. In Nowaja Tawolschanka erlitt ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Auto eine Splitterverletzung am Unterschenkel. In Wosnessenowka wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer Drohne auf einem Grundstück schwer verletzt und wird operiert, teilt der regionale operative Stab mit.

    In mehreren Ortschaften des Gebiets wurden zudem Wohnhäuser, Autos, Nebengebäude und Infrastrukturobjekte beschädigt.

    Im Gebiet Kursk wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Rylsker Bezirk ein 64-jähriger Mann leicht verletzt. Er erlitt ein Knalltrauma und soll ambulant weiterbehandelt werden, teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Im Gebiet Saporoschje griffen ukrainische Drohnen ein Schul- und Kindergartengebäude im Dorf Skelki an. Menschen wurden nicht verletzt. Nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Balizki wurden das Dach, die Verglasung und eine Zwischendecke beschädigt.

  • 18:55 Uhr

    Kiew bereitet Unterkünfte für 200.000 Menschen vor

    In Kiew und dem gleichnamigen Gebiet soll im September möglicherweise der Status eines Frontgebiets eingeführt werden. Dies berichtet der Telegram-Kanal ANNA NEWS. Demnach bereitet die ukrainische Hauptstadt bereits Unterkünfte für bis zu 200.000 Menschen vor. Diese könnten im Winter wegen länger andauernder Stromausfälle ihre Wohnungen verlassen müssen.

    Die Umsiedlung soll zunächst auf freiwilliger Basis erfolgen. Rund 2.000 Menschen hätten bereits zugestimmt. Mit Beginn der kalten Jahreszeit dürfte ihre Zahl jedoch deutlich steigen. Laut dem Bericht steht Kiew bereits den siebten Tag in Folge unter Beschuss.

    Der Status als Frontgebiet stehe demnach im Zusammenhang mit dem von Präsident Wladimir Selenskij angekündigten "40-Tage-Plan".

  • 18:34 Uhr

    Estlands Verteidigungsminister tritt zurück: Skandal um Munitionsbeschaffung für Kiew

    Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur hat seinen Rücktritt angekündigt. Die Entscheidung fiel, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Munitionsbeschaffung für die Ukraine eingeleitet hatte. Ein Strafverfahren wurde nach einer Prüfung durch den staatlichen Rechnungshof eröffnet.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:18 Uhr

    Gorlowka: Fünf Zivilisten bei Angriff auf Bus verletzt

    In Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) sind bei einem gezielten Drohnenangriff auf einen Linienbus fünf Zivilisten verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Nikitowski-Bezirk der Stadt, teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

  • 18:08 Uhr

    Kamikazedrohnen zerstören Ziele in der ukrainischen Hafenstadt Odessa (Video)

    Russische Drohnenpiloten setzten unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran gegen Anlagen in der Schwarzmeerstadt Odessa ein, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. So seien bei einem Kampfeinsatz kürzlich das Logistikzentrum "Nowaja Potschta", zwei Trockenfrachter und Hafeninfrastruktur getroffen worden, gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.

  • 17:50 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen weitere militärische Ziele im Schwarzen Meer an

    Einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge führen Russlands Streitkräfte weiterhin kombinierte Angriffe auf Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur durch, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden.

    Wie es heißt, wurden tagsüber am Donnerstag im Schwarzen Meer ein Trockenfrachter mit Waffen und Munition an Bord sowie ein Containerschiff mit militärischer Ausrüstung mithilfe von Kampfdrohnen zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.