Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Moral der Truppen Kiews im Woltschansk-Kessel fällt

13.09.2026 18:03 Uhr
18:03 Uhr
Präsidentenberater: Russland hat seine Haltung zur Ukraine-Krise nicht verschärft
Der Friedensprozess im Ukraine-Konflikt sei im Gange, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber der Agentur Westi. "Und wir hoffen, dass er früher oder später zu einem positiven Ergebnis führen wird", fügte er hinzu.
Russland habe seine Haltung zur Beilegung des Konflikts nicht verschärft, so der Präsidentenberater.
Und weiter:
"Ich würde sagen, die Anforderungen sind dieselben. Es gibt keine Verschärfung. Wir würden uns lediglich wünschen, dass diesen Anforderungen früher oder später – und lieber früher – Genüge getan wird."
Wie Uschakow betonte, bildeten die beim Treffen der Präsidenten Russlands und der USA in Anchorage, Alaska, 2025 erzielten Vereinbarungen nach wie vor den Kern des Friedensprozesses. Dieser sei "zwar langwierig, aber zugleich auch komplex".
17:39 Uhr
Nach Befreiung von Wessjoloje in der DVR: Russisches Militär rückt weiter vor
Die Kontrolle über die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk (DVR) ermöglichte es, logistische Routen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt zu kappen und Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen. Dies teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die Behörde gab am Samstag die Befreiung der Ortschaft durch die Stoßtrupps des Truppenverbands Mitte bekannt.
Kiewer Kräfte hätten Wessjoloje zur Verteidigung und zur Versorgung ihrer Stoßtrupps genutzt, heißt es in der Mitteilung.
Nachdem die Drohnenpiloten gegnerische Stellungen, Erdbunker und Nachschubwege identifiziert hätten, seien die Ziele mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen worden. Die russischen Einheiten seien anschließend heimlich in kleineren Gruppen vorgerückt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.
"Der Gegner musste systematisch aus Häusern und Deckungen vertrieben werden, wobei ein Gebäude nach dem anderen gesäubert wurde", so das Verteidigungsministerium in Moskau.
17:09 Uhr
Kamikazedrohnen treffen Logistikzentren der Ukraine im Raum Nikolajew (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach Angriffen auf Versorgungsknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte bei Nikolajew. Es seien dabei Kamikazedrohnen vom Typ "Geran-4 Seeker" eingesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
16:38 Uhr
Kreml: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in naher Zukunft möglich
Moskau halte es für möglich, dass die Verhandlungen zur Ukraine im Oktober wiederaufgenommen würden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Journalisten am Sonntag.
Ferner ging der Kremlsprecher auf eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ein, Kiew werde auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit gleichen Mitteln reagieren.
"Dies ist eine neue Aussage in eskalierender Manier", sagte Peskow. Für das Kiewer Regime werde die Lage jeden Tag schwieriger, fügte der Sprecher hinzu.
Und weiter:
"Ob sie nun eine kriegslustige, provokative Erklärung abgeben oder nicht, unser Militär weiß ganz genau, was zu tun ist und wie."
16:18 Uhr
Ukrainischer Abgeordneter: Man wird der Ukraine keine Bedingungen stellen
Die Ukraine fordert von Griechenland die Übergabe von PAC-2-Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme, doch ohne jegliche Bedingungen seitens Athens. Das erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Ruslan Gorbenko. In einem vom Telegram-Kanal des Portals Strana.ua veröffentlichten Video sagte er, Griechenland habe von der Ukraine verlangt, keine griechischen Tanker anzugreifen – man werde sich jedoch keine Bedingungen stellen lassen. Gorbenko erklärte weiter:
"Entweder ihr gebt uns die Raketen, oder ihr zögert weiter, oder ihr lasst sie verschrotten. Dann macht wenigstens irgendetwas damit – zerlegt sie in Ersatzteile, oder tragt sie als Halsschmuck."
15:49 Uhr
Angriffsserie auf Ausbildungszentrum des AKW Saporoschje: über zehn Attacken binnen eines Tages
Die ukrainischen Streitkräfte haben seit dem Abend des 12. September mehr als zehnmal Drohnenangriffe auf das Ausbildungs- und Trainingszentrum des Kernkraftwerks Saporoschje geführt. Wie die Pressestelle der Anlage mitteilt, gebe es nach vorläufigen Angaben keine Verletzte, das Ausmaß der Schäden werde noch geklärt.
In der Mitteilung heißt es weiter, dass im Ausbildungszentrum das Personal geschult und Vorgehensweisen für Not- und Havariesituationen trainiert würden – ein Bestandteil des Sicherheitssystems des Kraftwerks. Angriffe auf diese Einrichtung träfen damit nicht nur die Infrastruktur, sondern auch einen Baustein der nuklearen Sicherheit.
Die Lage in dem Kraftwerk ist den Angaben zufolge unter Kontrolle und der sichere Betrieb gewährleistet, die Hintergrundstrahlungswerte seien normal. Die Gefahr weiterer Angriffe bleibe hoch.
15:24 Uhr
"Kuppel des Donbass" und mobile Feuergruppen verhindern binnen einer Woche 100 ukrainische Angriffe auf DVR
Den gemeinsamen mobilen Feuergruppen und dem System Kuppel des Donbass ist es binnen einer Woche gelungen, 100 Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in Ortschaften der Volksrepublik Donezk zu verhindern, teilte der Republikchef Denis Puschilin mit.
Ihm zufolge wurden unter anderem in Donezk, Makejewka, Jassinowataja und Gorlowka sowie Telmanowo mehrere auf Wohnhäuser und zivile Infrastruktur zielende Drohnen der Typen Darts, Baton, FP-2 und B-2, die schwere Sprengladungen trugen, abgeschossen. Bei Ilowaisk wurde sogar eine ukrainische Drohne vom Typ FP-2 mit einem 35 Kilogramm schweren Splittersprenggefechtskopf zerstört.
Sprengstoffexperten hätten die unterdrückten Drohnen erfolgreich entschärft und die Gefechtsladungen ohne Schäden für Zivilbevölkerung und Infrastruktur vernichtet, fügte Puschilin hinzu.
15:04 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Park und Wohnhaus in Energodar mit Drohnen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben Energodar erneut mit Drohnen angegriffen. Getroffen wurden der Stadtpark, wo ein Feuer ausbrach, und ein Mehrfamilienhaus, dessen Balkon beschädigt wurde. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilte mit, nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten.
14:43 Uhr
Krasnodar: Drei Verletzte bei Drohnenangriff
Der Einsatzstab der Region Krasnodar teilt mit, dass bei einem Drohnenangriff auf den Bezirk Slawjansk-na-Kubani drei Menschen verletzt worden seien. Zwei der drei Verletzten kamen in ein Krankenhaus und erhalten die notwendige medizinische Versorgung.
Zudem sei auf dem Gelände eines Betriebs ein Feuer ausgebrochen, die Trümmer einer Drohne hätten eine Gasleitung im Wohngebiet von Slawjansk-na-Kubani beschädigt. Auch vier Wohnhäuser und eine Poliklinik seien beschädigt worden.
14:20 Uhr
Kursk: Fünf Häuser und ein Auto durch Raketentrümmer beschädigt
Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, teilt mit, dass in Kursk und im Kursker Bezirk fünf Häuser und ein Auto durch Trümmer zweier abgeschossener Marschflugkörper beschädigt wurden. Die Luftabwehr schoss die Raketen am Morgen ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.