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Liveticker Ukraine-Krieg: US-Außenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Außenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an KiewQuelle: Legion-media.ru © Kay Nietfeld / Newscom
  • 31.10.2026 09:10 Uhr

    09:10 Uhr

    Lawrow macht Europäer für Scheitern der Anchorage-Vereinbarungen verantwortlich

    In den Beziehungen zwischen Russland und den USA gibt es nach den Worten des russischen Außenministers Sergei Lawrow bisher keine Entspannung. Am Rande des G20-Außenministertreffens in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia hat der Minister erklärt, man sollte sich keine Illusionen hinsichtlich des Diesel-Deals zwischen Moskau und Washington machen.

    "In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen. Die grundlegenden Fragen werden nicht gelöst, die Sanktionen dauern an."

    Mit Blick auf die bevorstehenden Dreiergespräche der Ukraine, der USA und Russlands in den kommenden Tagen sagte Lawrow, die Positionen seien ebenfalls klar. Dabei kritisierte er die Haltung der Europäer.

    "Sie versuchen, sich in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen."

    Unter anderem machte der Minister die Europäer für das Scheitern der Anchorage-Vereinbarungen, welche die Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump bei ihrem persönlichen Treffen im August 2025 im US-Bundesstaat Alaska erreicht hatten, verantwortlich. Die US-Regierung sei wegen der "empörenden Tätigkeit der Europäer" außerstande gewesen, ihre eigenen Vorschläge durchzusetzen. Denn die Europäer hätten Trump davon überzeugt, dass er nicht auf seiner eigenen Initiative beharren sollte.

  • 08:32 Uhr

    Russland greift Wärmekraftwerk, Industriegelände und Schiff in Ukraine an

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die vom Gegner genutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Als getroffene Ziele nennt das Ministerium ein Wärmekraftwerk in der Hauptstadt Kiew, das Objekte der Militärlogistik und Waffenlager mit Strom versorge, ein Industriegelände, auf dem man Waffenkomponenten hergestellt habe, und Lagerhäuser in Charkow. Zudem sei 18 Kilometer südlich des ukrainischen Schwarzmeerhafens Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter an Bord gehabt habe. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 08:05 Uhr

    Selenskij reist zu Gespräch mit Erdoğan nach Istanbul

    In seiner abendlichen Videoansprache hat Wladimir Selenskij angekündigt, er werde nach viereinhalb Jahren Krieg gegen Russland "wichtige Verhandlungen" in der Türkei führen. Beim diplomatischen Treffen gehe es um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine Lösung des Konflikts, erklärte der Politiker.

    "Wir gehen davon aus, dass wir im November in der Lage sein werden, zu den Formaten überzugehen, die schon so lange diskutiert werden."

    Der Kommunikationschef des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bestätigte auf der Plattform X, Selenskij werde seinen Amtskollegen am Samstag in der Türkei treffen.

    Die Türkei hatte zuvor mehrfach ihre Unterstützung bei der Vermittlung von Gesprächen zwischen den USA, Russland und der Ukraine über ein Kriegsende angeboten.

  • 07:30 Uhr

    DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben binnen der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sechs Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Oktober bis 0 Uhr am 31. Oktober (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kam ein Wohnhaus zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Zwei Jugendliche erlitten dabei Verletzungen. Berichte über Schäden lagen nicht vor.

  • 07:03 Uhr

    US-Außenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an Ukraine

    Das US-Außenministerium hat den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot an die Ukraine genehmigt. Der Auftrag habe einen Wert von geschätzt 2,1 Milliarden Dollar und werde komplett von Verbündeten der Ukraine finanziert, teilte das Ministerium mit. Nach US-Angaben beteiligten sich unter anderem Deutschland, Kanada und Norwegen an den Kosten. Wann die Waffen in der Ukraine ankommen könnten, ging aus der Mitteilung nicht hervor.

    Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland bei seinen Angriffen auf Ziele in der Ukraine einsetzt. Die ukrainische Führung hat zuletzt mehrfach Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen beklagt. Wladimir Selenskij wirft den russischen Streitkräften vor, den ukrainischen Energiesektor weiterhin unvermindert anzugreifen. Leider gebe es jeden Tag Treffer auf Anlagen der Energieversorgung und sehr viele Schäden, so der Politiker.

  • 30.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Uschakow: Kiew lässt Trump einfach ignorieren

    Kiew ignoriere die Aufrufe des US-Präsidenten Donald Trump, die Angriffe auf Energieinfrastruktur einzustellen, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow. Uschakow merkte zudem an, dass Kiew sich kaum allein dazu entschlossen hätte. Nach Ansicht des Präsidentenberaters hat die Ukraine diesen Schritt mit Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten unternommen. Im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin betonte Usjakow:

    "Sie haben Trump erneut nicht beachtet. Und, ich würde sogar sagen, sie ignorieren ihn schlichtweg. Obwohl Trump in dieser Frage beharrlich war und weiterhin beharrlich bleibt."

  • 20:33 Uhr

    Schiff mit militärischer Fracht für die ukrainische Armee bei Odessa getroffen

    Russische Truppen haben am Nachmittag 30 Kilometer von Odessa entfernt ein Schiff getroffen, das Fracht für die ukrainische Armee transportierte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Heute Nachmittag haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit Drohnen auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz waren. Infolge der Angriffe wurde auf der Seeroute 30 km südlich von Odessa ein Trockenfrachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte transportierte."

  • 20:15 Uhr

    LVR: Hälfte der Bezirke nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

    14 Gemeinden der Volksrepublik Lugansk sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Region in der Nacht zum 30. Oktober vollständig ohne Strom. In anderen Gebieten kommt es zu Stromausfällen. Dies teilte der Leiter der Region, Leonid Pasetschnik, in den sozialen Netzwerken mit. Er schrieb:

    "In 14 Gemeinden fehlt die Stromversorgung vollständig, in den übrigen werden teilweise Ausfälle verzeichnet. Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht weiterhin, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energietechniker tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."

  • 19:57 Uhr

    Aljoschki: Beispiellose gemeinsame Hilfsmission von Russland und der Ukraine

    Erstmals seit 2022 hält an einem großen Frontabschnitt zwischen Russland und der Ukraine eine Waffenruhe bereits seit über 75 Stunden ohne jegliche Zwischenfälle an.

    Unter Vermittlung der US-Seite und insbesondere von Melania Trump haben die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Lubinez eine gemeinsame humanitäre Mission für die Stadt Aljoschki in der Oblast Cherson organisiert.

    Neben der Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter wird den Einwohnern auch eine sichere Ausreise ermöglicht – je nach eigenem Wunsch entweder nach Russland oder in die Ukraine. Beide Seiten hoffen, dass diese erfolgreiche Kooperation als Modell für zukünftige humanitäre Einsätze dienen wird

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.