Liveticker Ukraine-Krieg: Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

19.10.2026 13:25 Uhr
13:25 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.055 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, fast 700 verschiedene Kampffahrzeuge, 47 Feldartilleriegeschütze sowie 43 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört habe.
12:41 Uhr
Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje

Stanislaw Krassilnikow / Sputnik In den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fortgesetzt.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, sei der Truppenverband Ost im Laufe des Tages tiefer in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen und habe die Siedlung Omelnik im Raum Orechow im Gebiet Saporoschje eingenommen.
Die Befreiung von Omelnik sei eine wichtige Etappe für den Vormarsch russischer Truppen im Gebiet Saporoschje sowie für die Verstärkung des Drucks auf die an dem Frontabschnitt Orechow stationierten ukrainischen Kräfte.
Im Zuge der Kämpfe hätten die Soldaten des Verbandes die Verteidigungsstellungen der ukrainischen Streitkräfte durchbrochen. Mehr als 400 Gebäude in der Ortschaft seien vom Gegner gesäubert worden. Das russische Militär habe ein großes Verteidigungsgebiet von über 27 Quadratkilometern unter seine Kontrolle gebracht, präzisiert die Militärbehörde.
Der Gegner habe dabei mehr als eine Kompanie Soldaten, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, über 30 bodengestützte Roboterplattformen sowie 75 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga verloren.
12:10 Uhr
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki
In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt.
Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen und fünf weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.
Allein während der Tagesstunden seien innerhalb einer Woche 733 Einschläge von Rohr- und Mörserartillerie sowie 556 Drohnenangriffe registriert worden, so Chomenko.
"Diese Woche hat erneut gezeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten jagen, die sich ohnehin schon in äußerst schwierigen Lebensbedingungen befinden. Ich bezeichne dies als einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung."
11:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden neun Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sind neun Personen infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Fünf der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.
Insgesamt seien 19 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet dreimal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 15 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 91 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
11:13 Uhr
Kiew meldet erneut Ausbleiben von US-Geheimdienstdaten zu ballistischen Raketenstarts
Die ukrainischen Streitkräfte haben bestätigt, dass die Amerikaner die Ukraine erneut nicht vor einem Angriff russischer ballistischer Raketen auf Kiew gewarnt hätten.
Wie der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Juri Ignat, mitteilt, habe das Militär keine Informationen aus den USA in Bezug auf den Angriff am gestrigen Abend erhalten. Die ukrainischen Radarsysteme hätten die Raketen selbst erfasst.
"Unsere Fachleute, die mit den US-Partnern zusammenarbeiten, untersuchen derzeit, warum die Informationen nicht übermittelt wurden."
Ihm zufolge ist bei einem weiteren Angriff gegen drei Uhr nachts zwar eine Warnung von amerikanischer Seite eingegangen, es blieb jedoch kaum Zeit für eine Reaktion. In einigen Stadtteilen Kiews könnte der Luftalarm daher erst nach den Explosionen ausgelöst worden sein, so Ignat.
10:25 Uhr
Rubio: USA haben Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Kiew nicht ausgesetzt
US-Außenminister Marco Rubio wies die Behauptung Wladimir Selenskijs zurück, wonach die Weitergabe der US-Geheimdienstinformationen an die Ukraine ausgesetzt worden sei. Rubio wörtlich:
"Ich weiß nicht, woher er diese Informationen hat oder warum er solche Aussagen gegenüber der Presse macht. Es gab keine Unterbrechung. Selenskij sollte sich darauf konzentrieren, diesen Krieg zu beenden."
Rubio erklärte die jüngsten Probleme bei den ukrainischen Luftabwehrsystemen mit einem Softwarefehler.
"Vor einigen Nächten gab es ein Softwareproblem im Zusammenhang mit dem ukrainischen Frühwarnsystem. EUCOM untersucht den Vorfall."
09:52 Uhr
Fire-Point-Werkstätte für Herstellung von Drohnen und Raketen in Kiew getroffen
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen gegen Objekte der Rüstungsindustrie, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie ein Rechenzentrum geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
In Kiew:
- das Rechenzentrum Data Group,
- der Logistikknotenpunkt Fire Point, in dem Komponenten für Langstreckenstarrflüglerdrohnen sowie Triebwerke für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert werden,
- das Industrieunternehmen Chimwolokno, das Komponenten für Gefechtsköpfe von Lang- und Mittelstreckendrohnen produziert,
- das Lokomotivdepot, das als Lagerstätte für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo sowie für Komponenten ballistischer Raketen vom Typ FP-9 diente.
Im Gebiet Kiew:
- das Industrieunternehmen Planeta Plastik in Irpen, das Polymermaterialien für den Bedarf der Rüstungsindustrie herstellt.
Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff 130 Kilometer südwestlich des Hafens von Odessa getroffen, das Militärgüter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck transportierte.
09:07 Uhr
Trump-Berater: Selenskijs Umfeld profitiert vom Krieg mit Moskau
Wladimir Selenskijs engster Kreis sei an der Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine interessiert, denn der Krieg sei für diese Leute vorteilhaft. Dies erklärt Alex Bruesewitz, ein Berater des US-Präsidenten Donald Trump, auf X.
"Präsident Trump hat recht. Selenskij hat kein echtes Interesse daran gezeigt, diesen Krieg zu beenden. Wahrscheinlich, weil sein engster Kreis offenbar mehr denn je davon profitiert, während die einfachen Ukrainer weiterhin enorm leiden. Ein beschämendes Verhalten. Es ist an der Zeit, dass die Ukraine eine neue Führung wählt."
08:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 150 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Samara, Rostow sowie den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim zerstört.
07:48 Uhr
Trump: Selenskijs Land liegt in Trümmern und Großteil des Gebiets ist verloren

US-Präsident Donald TrumpKevin Dietsch/Getty Images Bei den Verhandlungen über eine Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine seien "große Fortschritte" erzielt worden, teilt US-Präsident Donald Trump auf dem sozialen Netzwerk Truth Social mit.
"Ich bin gerade dabei, Frieden im Krieg zwischen Russland und der Ukraine auszuhandeln, und möchte nichts tun, was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch vertreiben könnte. Es werden große Fortschritte erzielt, das gilt auch für die laufenden Verhandlungen zur Freilassung von Gefangenen!"
Trump erläutert, dass die Unterzeichnung eines Dokuments zur Einführung von Sanktionen gegen Russland diesen Prozess derzeit behindern würde.
Ferner merkt der US-Präsident an, dass Wladimir Selenskij weiterhin russische Ölraffinerien angreife, obwohl es negative Auswirkungen auf die weltweiten Dieselmärkte habe. Aber für den ukrainischen Politiker sei das "egal".
Angesichts "all des Geldes", das Europa und die Biden-Regierung Kiew bereitgestellt hätten, wolle Selenskij den Konflikt mit Moskau "gar nicht" beenden, so Trump weiter.
"Das wollte er wahrscheinlich auch nie."
Trump zufolge habe Selenskijs Land einen beträchtlichen Teil seines Territoriums verloren.
"Vor zwei Jahren hätte er ein besseres Abkommen aushandeln können als jetzt. Sein Land liegt in Trümmern, ein beträchtlicher Teil seines Territoriums ist verloren, seine Meere und Ozeane sind verloren. Seine männliche Bevölkerung ist dezimiert – verwundet oder tot. ICH WILL, DASS DIESER KRIEG ENDET!"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

