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Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Ukraine liegt in Trümmern und Großteil des Gebiets ist verloren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Ukraine liegt in Trümmern und Großteil des Gebiets ist verloren© Kevin Dietsch/Getty Images
  • 19.10.2026 09:07 Uhr

    09:07 Uhr

    Trump-Berater: Selenskijs Umfeld profitiert vom Krieg mit Moskau

    Wladimir Selenskijs engster Kreis sei an der Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine interessiert, denn der Krieg sei für diese Leute vorteilhaft. Dies erklärt Alex Bruesewitz, ein Berater des US-Präsidenten Donald Trump, auf X.

    "Präsident Trump hat recht. Selenskij hat kein echtes Interesse daran gezeigt, diesen Krieg zu beenden. Wahrscheinlich, weil sein engster Kreis offenbar mehr denn je davon profitiert, während die einfachen Ukrainer weiterhin enorm leiden. Ein beschämendes Verhalten. Es ist an der Zeit, dass die Ukraine eine neue Führung wählt."

  • 08:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 150 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Samara, Rostow sowie den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim zerstört.

  • 07:48 Uhr

    Trump: Selenskijs Land liegt in Trümmern und Großteil des Gebiets ist verloren

    Bei den Verhandlungen über eine Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine seien "große Fortschritte" erzielt worden, teilt US-Präsident Donald Trump auf dem sozialen Netzwerk Truth Social mit.

    "Ich bin gerade dabei, Frieden im Krieg zwischen Russland und der Ukraine auszuhandeln, und möchte nichts tun, was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch vertreiben könnte. Es werden große Fortschritte erzielt, das gilt auch für die laufenden Verhandlungen zur Freilassung von Gefangenen!" 

    Trump erläutert, dass die Unterzeichnung eines Dokuments zur Einführung von Sanktionen gegen Russland diesen Prozess derzeit behindern würde.

    Ferner merkt der US-Präsident an, dass Wladimir Selenskij weiterhin russische Ölraffinerien angreife, obwohl es negative Auswirkungen auf die weltweiten Dieselmärkte habe. Aber für den ukrainischen Politiker sei das "egal". 

    Angesichts "all des Geldes", das Europa und die Biden-Regierung Kiew bereitgestellt hätten, wolle Selenskij den Konflikt mit Moskau "gar nicht" beenden, so Trump weiter.

    "Das wollte er wahrscheinlich auch nie."

    Trump zufolge habe Selenskijs Land einen beträchtlichen Teil seines Territoriums verloren.

    "Vor zwei Jahren hätte er ein besseres Abkommen aushandeln können als jetzt. Sein Land liegt in Trümmern, ein beträchtlicher Teil seines Territoriums ist verloren, seine Meere und Ozeane sind verloren. Seine männliche Bevölkerung ist dezimiert – verwundet oder tot. ICH WILL, DASS DIESER KRIEG ENDET!"

  • 18.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Weitere Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Pskow zerstört.

  • 20:13 Uhr

    Bessent warnt Selenskij vor Vorwürfen an US-Regierung

    US-Finanzminister Scott Bessent hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach dessen Klagen, wonach Washington die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt habe, vor Falschaussagen gewarnt. Zuvor hatte Selenskij in einem Interview an den Fernsehsender NBC behauptet, dass die Entscheidung über die Einschränkungen im Betrieb von Starlink von der US‑Regierung ausgegangen sei. In einem separaten Interview an den NBC sagte Bessent:

    "Präsident Trump und Außenminister Rubio haben kategorisch gesagt, dass niemand in der Trump-Administration das getan hat. Und ich denke, es ist sehr gewagt von Präsident Selenskij, solche Anklagen zu erheben."

    In Bezug auf die Frage nach einem Ausfall von Starlink in der Ukraine in den jüngsten Tagen betonte Bessent:

    "Ich weiß nichts davon, doch wir waren sehr deutlich. Präsident Selenskij sollte sehr sorgfältig sein, Aussagen zu machen, die nicht wahr sind."

  • 19:45 Uhr

    Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über anhaltende Einschränkungen in der Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink durch sein Militär. In einem Interview an den Fernsehsender NBC forderte er:

    "Gebt uns einfach Starlink zurück!"

    Selenskij behauptete zudem, dass die Entscheidung über die Einschränkungen von Starlink von der US-Regierung ausgegangen sei:

    "Die Ansage kam von der Regierung. Ich weiß nicht, von wem, von wem im Kabinett und so weiter. Das war eine Ansage von der amerikanischen Regierung, die Geschwindigkeit zu drosseln. SpaceX hat das technisch umgesetzt."

  • 19:03 Uhr

    Lawrow: Selenskij will keinen Frieden

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij ist nicht an Verhandlungen interessiert, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Bei einer Pressekonferenz nach dem Abschluss des 9. Ministertreffens im Rahmen des strategischen Dialogs Russland – Golf-Kooperationsrat in Bahrains Hauptstadt Manama erklärte er:

    "Wir haben nur eine Schlussfolgerung: Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals vereitelt, darunter nach Dezember 2019, als es ein Treffen in Paris gab."

    Lawrow erinnerte daran, dass bei dem von ihm angesprochenen Treffen eine Umsetzung der Minsker Abkommen vereinbart wurde, die schließlich nie erfolgte.

  • 18:31 Uhr

    Kiew verhandelt mit USA über Starlink-Einschränkungen

    Die ukrainische Regierung verhandelt mit Washington und dem Unternehmen SpaceX über die Aufhebung von Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitennetzerks Starlink, berichtet Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow.

    In einem Interview an Associated Press sagte Beskrestnow, dass die Ukraine ein eigenes "Paket" des Kommunikationssystems Starshield, das über keine Einschränkungen verfügt, oder die Aufhebung bestehender Einschränkungen erreichen wolle. Parallel dazu suche Kiew nach Alternativen für den Fall eines Verlusts des Zugangs zu Starlink. In Frage kommen dabei Satellitennetzwerke Leo von Amazon oder OneWeb.

    Zuvor hatte der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Ukraine, Sergei Sternenko, eine Einschränkung im Betrieb von Starlink gemeldet. Laut seinen Angaben sei die Verbindung bei Geschwindigkeiten von erst 160 Kilometer pro Stunde, später bei 60 Kilometer pro Stunde ausgefallen, was die Koordination beim ukrainischen Militär erschwerte.

  • 17:55 Uhr

    Russischer Drohnenangriff trifft Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär

    Russlands Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium gibt zum jüngsten Angriff bekannt:

    "Durch den Angriff wurde 50 Kilometer südwestlich des Hafens Odessa ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter transportierte."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.