Liveticker Ukraine-Krieg: Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen

3.09.2026 18:55 Uhr
18:55 Uhr
Kiew bereitet Unterkünfte für 200.000 Menschen vor
In Kiew und dem gleichnamigen Gebiet soll im September möglicherweise der Status eines Frontgebiets eingeführt werden. Dies berichtet der Telegram-Kanal ANNA NEWS. Demnach bereitet die ukrainische Hauptstadt bereits Unterkünfte für bis zu 200.000 Menschen vor. Diese könnten im Winter wegen länger andauernder Stromausfälle ihre Wohnungen verlassen müssen.
Die Umsiedlung soll zunächst auf freiwilliger Basis erfolgen. Rund 2.000 Menschen hätten bereits zugestimmt. Mit Beginn der kalten Jahreszeit dürfte ihre Zahl jedoch deutlich steigen. Laut dem Bericht steht Kiew bereits den siebten Tag in Folge unter Beschuss.
Der Status als Frontgebiet stehe demnach im Zusammenhang mit dem von Präsident Wladimir Selenskij angekündigten "40-Tage-Plan".
18:34 Uhr
Estlands Verteidigungsminister tritt zurück: Skandal um Munitionsbeschaffung für Kiew

Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur.Urheberrechtlich geschützt Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur hat seinen Rücktritt angekündigt. Die Entscheidung fiel, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Munitionsbeschaffung für die Ukraine eingeleitet hatte. Ein Strafverfahren wurde nach einer Prüfung durch den staatlichen Rechnungshof eröffnet.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:18 Uhr
Gorlowka: Fünf Zivilisten bei Angriff auf Bus verletzt
In Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) sind bei einem gezielten Drohnenangriff auf einen Linienbus fünf Zivilisten verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Nikitowski-Bezirk der Stadt, teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit.
18:08 Uhr
Kamikazedrohnen zerstören Ziele in der ukrainischen Hafenstadt Odessa (Video)
Russische Drohnenpiloten setzten unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran gegen Anlagen in der Schwarzmeerstadt Odessa ein, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. So seien bei einem Kampfeinsatz kürzlich das Logistikzentrum "Nowaja Potschta", zwei Trockenfrachter und Hafeninfrastruktur getroffen worden, gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.
17:50 Uhr
Russische Streitkräfte greifen weitere militärische Ziele im Schwarzen Meer an
Einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge führen Russlands Streitkräfte weiterhin kombinierte Angriffe auf Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur durch, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden.
Wie es heißt, wurden tagsüber am Donnerstag im Schwarzen Meer ein Trockenfrachter mit Waffen und Munition an Bord sowie ein Containerschiff mit militärischer Ausrüstung mithilfe von Kampfdrohnen zerstört.
17:35 Uhr
Kein Geld für Kiew vom Weltwährungsfonds: Fast 700 Millionen US-Dollar ausgeblieben

Archivbild: Hartplakat mit Staatsflagge und Wappen der Ukraine nach Befreiung der Stadt Pokrowsk durch Russlands Militär. Donezker Volksrepublik, Russland, 11. Dezember 2025.RIA Nowosti / Sputnik Nachdem bereits die Auszahlung einer jüngsten Darlehenstranche des IWF an das Kiewer Regime im Juni 2026 zwei Monate später ausgezahlt wurde als geplant, bleibt auch die nächste hinter dem Zeitplan. Zuvor hatte Selenskij ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar im Haushalt der Streitkräfte eingeräumt.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:23 Uhr
Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen
Nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Quelle desertieren ukrainische Soldaten in großer Zahl während ihrer Ausbildung in Polen. Polen gehört zu den wichtigsten Ausbildungszentren für ukrainische Soldaten in Europa. So wurden dort jüngst mehr als 30.000 Militärangehörige unter Anleitung von Ausbildern aus Polen, Deutschland, Dänemark, Norwegen und weiteren NATO-Staaten geschult. Die Quelle sagte gegenüber RIA Nowosti:
"Die Zahl der Ukrainer, die zur militärischen Ausbildung nach Polen geschickt werden, ist beeindruckend. Noch beeindruckender ist jedoch das Ausmaß der Desertionen."
Ihren Angaben zufolge verlassen bis zu mehrere Dutzend Prozent der ukrainischen Soldaten ihre Einheiten und Truppenübungsplätze. Selbst vorsichtige Schätzungen sprächen von mindestens zehn Prozent.Als Beispiel nannte die Quelle eine Gruppe von 50 ukrainischen Soldaten, von denen nach der Ausbildung nur 35 in die Ukraine zurückkehrten. "Die anderen verschwanden in Polen und niemand weiß, wo sie sich jetzt befinden." Einige von ihnen hätten demnach vorgehabt, in Polen zu bleiben, andere wollten nach Deutschland weiterreisen.
16:53 Uhr
Ukrainischer Soldat soll russischen Truppen Granate mit Friedensbotschaft geschickt haben
Während der Kämpfe um die Befreiung von Marjinka in der Donezker Volksrepublik (DVR) im Jahr 2023 soll eine ukrainische Artilleriegranate ohne Zünder auf die Positionen russischer Soldaten geflogen sein. In der Granate befand sich eine Notiz mit den Worten "Geholfen, so gut ich konnte". Dies berichtete der Veteran eines Sturmtrupps, Anton Gussew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Das beweist, dass nicht jeder ukrainische Soldat seine Menschlichkeit verloren hat und dass es auch unter ihnen Menschen gibt."
Trotz der von ihm angeführten Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte betonte Gussew, dass die ukrainische Gesellschaft nicht homogen sei. In den Schützengräben säßen unterschiedliche Menschen – von radikalisierten Kämpfern bis zu Menschen, die gegen ihren Willen in den Krieg geschickt worden seien und das Kiewer Regime nicht unterstützten.
Marjinka wurde im Dezember 2023 von russischen Truppen eingenommen. Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Befreiung der Stadt als Erfolg und würdigte das Verhalten der russischen Soldaten im Kampf.
16:29 Uhr
Salvini: Europa will Krieg verlängern, "um mehr Waffen zu verkaufen"

Der italienische Vizepremier Matteo Salvini warf am Mittwoch in Rom einigen europäischen Regierungen vor, nach Vorwänden für eine Verlängerung des Ukraine-Kriegs zu suchen. Sie würden den Konflikt weiter anheizen – möglicherweise mit dem Ziel, mehr Waffen zu verkaufen, so Salvini.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:09 Uhr
Moskau: Drei weitere Ortschaften im Raum Charkow nun unter russischer Kontrolle
Russlands Verteidigungsministerium gab in seinem Frontbericht am Donnerstag bekannt, das russische Militär kontrolliere nun die Ortschaften Wassiljewka, Blagodatnoje und Dolschanka im Gebiet Charkow. Die Behörde in Moskau teilt Aufnahmen der Kampfeinsätze auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


