Putin nennt Ex-Bundeskanzler Schröder als bevorzugten Gesprächspartner für Europa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einer Pressekonferenz zum Tag des Sieges in Moskau die ausländischen Gäste der Feierlichkeiten gewürdigt und sich zu möglichen Friedensgesprächen geäußert.

Putin erklärte, viele internationale Teilnehmer hätten trotz Sicherheitsrisiken "persönlichen Mut" bewiesen. Zugleich kritisierte er die Reaktion Kiews auf die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe. Der 9. Mai sei für Russland "ein heiliger Tag" und "keine Comedy-Show".

Mit Blick auf Verhandlungen betonte Putin, der Friedensprozess betreffe vor allem Russland und die Ukraine. Als bevorzugten europäischen Gesprächspartner nannte er den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder. Russland habe sich Gesprächen "niemals verschlossen", sagte Putin.

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